Wirtschaft
Gazprom: Keine Zusatzlieferungen von Gas nach Europa
Gazprom: Keine Zusatzlieferungen von Gas nach Europa
© AFP/ Sergei SupinskyMinisterpräsident Wladimir Putin
© RIA Novosti. Alexej DruzhininMOSKAU, 04. Februar (RIA Novosti).
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Der russische Gaslieferant Gazprom hat Anträge aus europäischen Staaten auf zusätzliche Liefermengen abgelehnt. Gazprom könne mittlerweile keine Zusatzmengen über den Vertrag hinaus liefern, sagte der stellvertretende Vorstandschef des vom Kreml kontrollierten Konzerns, Alexander Kruglow, am Samstag.
Mittlerweile liefere Gazprom Erdgas in vertraglich vereinbarten Mengen nach Westeuropa, sagte Kruglow am Samstag bei einem Treffen mit Ministerpräsident Wladimir Putin. Kruglow zufolge bitten die Europäer um mehr, als Russland zu liefern verpflichtet sei. „Die Zusatzmengen, um die unsere westeuropäischen Partner bitten, kann Gazprom mittlerweile nicht liefern.“
Putin sagte daraufhin, Gazprom müsse vor allem den Inlandsbedarf decken, aber auch alles in seiner Kraft stehende tun, um die Bedürfnisse ausländischer Gasabnehmer zu decken.
Gazprom-Export außerhalb der GUS-Staaten
Zuvor hatte die EU-Kommission bekannt gegeben, dass Europa mitten im kalten Winter weniger Gas aus Russland erhalte. Auch Energieversorger bestätigten, weniger Gas zu bekommen. Russland wies zuerst alle Vorwürfe von sich und machte das Transitland Ukraine für die Lieferengpässe verantwortlich. Doch dann gestand Gazprom ein, die Gaslieferungen nach Westeuropa vorübergehend reduziert zu haben.

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