| Februar 2012 |
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Die Ukraine kann das Gasabkommen mit Russland nicht einseitig stornieren, will aber auf eine Revidierung hinarbeiten, so der ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow. 
Sollten die Preise für russische Öl- und Gaslieferungen für die Ukraine auf dem bisherigen Niveau bleiben, wird Kiew laut Premier Nikolai Asarow die Lieferungen aus Russland kürzen. Importe von Energieressourcen aus anderen Lieferländern seien so gut wie vereinbart, hieß es.
Bei den russischen Währungsreserven bleibt der US-Dollar mit einem Anteil von 46,5 Prozent führend. Der Anteil des Euro liegt bei 40,5 Prozent, der des Pfund Sterling bei neun Prozent und der des kanadischen Dollars und des japanischen Yen bei je zwei Prozent.
Der Reingewinn von De Beers, einem der größten Diamantenproduzenten und -händler der Welt, ist im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 72 Prozent auf 939 Millionen US-Dollar gewachsen, heißt es im Finanzbericht dieses südafrikanischen Unternehmers.
Die Schuldenkrise in Europa wird sich laut einer Prognose des ehemaligen russischen Vizepremiers und Ex-Ministers Alexej Kudrin noch zwei bis drei Jahre lang hinziehen.
Lettland ist es laut Premierminister Valdis Dombrovskis gelungen, einen 15-prozentigen Rabatt bei der Bezahlung der russischen Gaslieferungen beizubehalten.
Der russische Gasmonopolist Gazprom erwartet, dass seine Exporte nach Europa im laufenden Jahr um 2,6 Prozent auf 154 Milliarden Kubikmeter und der Preis um 3,2 Prozent auf 415 US-Dollar je eintausend Kubikmeter wachsen werden.
Angesichts des Defizits der Zahlungsbilanz und der schrumpfenden Währungsreserven sieht sich Weißrussland trotz Anstrengungen örtlicher Behörden gezwungen, die Nationalwährung (Weißrussischer Rubel) deutlich abzuwerten.
Die russische Flugzeugbauholding (UAC) hat vor, bis 2020 491 Flugzeuge vom Typ Sukhoi Superjet 100 zu produzieren. Das gab Vizepremier Dmitri Rogosin Journalisten bekannt.
Der Umfang der von Russland 2011 unterzeichneten Verträge über Waffenlieferungen an das Ausland ist im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent zurückgegangen, teilt das Zentrum für Analyse von Strategien und Technologien (ZAST) am Freitag mit.
Ein gemeinsamer Bericht des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft und der russisch-deutschen Außenhandelskammer, der jetzt in Berlin veröffentlicht wurde, spiegelt die Hoffnungen und Erwartungen des deutschen Unternehmertums angesichts des bevorstehenden Wechsels im Kreml wider. Wie die Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag feststellt, wirken die Einschätzungen, die im Bericht zitiert werden, hauptsächlich positiv.