| Januar 2012 |
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Nach dem Durchbruch zum zigmillionen Jahre alten Antarktis-See Wostok wollen russische Forscher in der Saison 2013-2014 mit einem Hydroroboter den Seeboden erreichen, auf dem unbekannte Lebewesen vermutet werden. Das erfuhr RIA Novosti am Donnerstag von Sergej Bulat, Chef des Bereiches Kryo-Astrobiologie des Labors für eukaryotische Genomforschung des Sankt Petersburger Institutes für Kernphysik.
Fast 80 Kapazitäten unter den Wissenschaftlern von Weltrang sind auf Einladung der russischen Regierung in Russland tätig. Für Mega-Fördermittel aus dem Staatshaushalt gründen sie landesweit einmalige Laboratorien an russischen Universitäten.
Russische Forscher sind nach mehr als 30 Jahren Bohrarbeiten zum subglazialen See Wostok (Osten) in der Antarktis vorgedrungen, teilte eine Quelle in wissenschaftlichen Kreisen RIA Novosti am Montag mit.
Ein bemannter Flug zum Roten Planeten kann nach Expertenansicht nicht früher als 2030/2035 unternommen werden.
Die Raumsonde Phobos-Grunt, die für die Erforschung des Marssatelliten Phobos bestimmt ist und von dort Gesteinproben zur Erde bringen soll, war in der Nacht auf Mittwoch vom Kosmodrom Baikonur gestartet worden. Nach der Trennung der Raumsonde von der Trägerrakete Zenit-2SB hätten zwei Einschaltungen des Marschtriebwerkes erfolgen sollen, was aus ungeklärten Gründen nicht geschah.
Laut einem amtlichen Gutachten zur gescheiterten Marsmondmission hat die zuständige Kommission der russischen Weltraumbehörde Roskosmos keine technologischen Fehler an der Baukonstruktion der russischen interplanetaren Sonde Phobos-Grunt festgestellt, berichtet die Webseite von Roskosmos am Freitag.
Antarktis-Forscher aus Russland haben nach einer Wartungspause ihre Bohrarbeiten am subglazialen See Wostok unweit der gleichnamigen Südpolstation wieder aufgenommen. Das teilte der Sprecher des Institutes für Arktis- und Antarktisforschungen, Sergej Lessenkow, am Freitag RIA Novosti mit.
Der Iran hat den neuen Satelliten „Navid“ erfolgreich gestartet. Das berichtet der iranische englischsprachige Sender Press TV am Freitag.
Die russischen Atomkraftwerke haben im vergangenen Jahr 172,7 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, 1,5 Prozent mehr als 2010.
Der Umfang der Investitionen in die russische Raumfahrtagentur Roskosmos nimmt konsequent zu und soll 2014 mehr als 200 Milliarden Rubel (umgerechnet fünf Milliarden Euro) erreichen, wie der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Wladimir Popowkin, am Donnerstag in einem Interview mit dem Radiosender „Echo Moskwy“ mitteilte.
An Bord der Internationalen Raumstation ISS soll laut Wladimir Popowkin, Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, voraussichtlich ein Experiment zur Simulierung eines Marsfluges angestellt werden.
Russische Kosmonauten sollen bis zum Jahr 2020 den ersten bemannten russischen Mondflug absolvieren und die Oberfläche des Erdtrabanten betreten, teilte der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Wladimir Popowkin, am Donnerstag mit.
Eine neue interplanetare Raumsonde, die voraussichtlich anstatt der verlorenen Sonde Phobos-Grunt gebaut wird, soll aus technischer Sicht einfacher und billiger sein. Das teilte Akademiemitglied Lew Seljony, Chef des russischen Institutes für Weltraumforschung, am Mittwoch in Moskau im Gespräch mit RIA Novosti mit.
Ein Software-Fehler in der fehlgeleiteten Marsmondsonde Phobos-Grunt ist laut manchen Experten eine wahrscheinlichere Ursache für die Panne, als der Einfluss von geladenen Weltraumteilchen, wie die russische Weltraumbehörde Roskosmos und die zuständige Untersuchungskommission behaupten.
Der Fehlstart eines Satelliten der Meridian-Serie im Dezember 2011 war laut Wladimir Popowkin, Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, durch die Zerstörung der dritten Stufe der Trägerrakete verursacht worden.
Die Panne mit der russischen Marsmondsonde Phobos-Grunt ist laut der russischen Weltraumbehörde Roskosmos auf einen Fehler im Bordcomputer zurückzuführen, der wiederum durch kosmische Strahlung ausgelöst worden war.
Am Montag hat eine Untersuchungskommission dem Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Wladimir Popowkin die Ergebnisse zu den Ursachen des Absturzes der Marssonde Phobos-Grunt vorgelegt, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.
Die wahrscheinlichste Ursache für die Havarie der russischen Marssonde Phobos-Grunt könnte laut einer ämterübergreifenden Kommission ein Programmierfehler im Bordrechnungssystem gewesen sein, schreibt die russische Zeitung „Kommersant“ am Montag.