| Januar 2012 |
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Die Raumsonde Phobos-Grunt, die für die Erforschung des Marssatelliten Phobos bestimmt ist und von dort Gesteinproben zur Erde bringen soll, war in der Nacht auf Mittwoch vom Kosmodrom Baikonur gestartet worden. Nach der Trennung der Raumsonde von der Trägerrakete Zenit-2SB hätten zwei Einschaltungen des Marschtriebwerkes erfolgen sollen, was aus ungeklärten Gründen nicht geschah.
Laut einem amtlichen Gutachten zur gescheiterten Marsmondmission hat die zuständige Kommission der russischen Weltraumbehörde Roskosmos keine technologischen Fehler an der Baukonstruktion der russischen interplanetaren Sonde Phobos-Grunt festgestellt, berichtet die Webseite von Roskosmos am Freitag.
Der Iran hat den neuen Satelliten „Navid“ erfolgreich gestartet. Das berichtet der iranische englischsprachige Sender Press TV am Freitag.
Der Umfang der Investitionen in die russische Raumfahrtagentur Roskosmos nimmt konsequent zu und soll 2014 mehr als 200 Milliarden Rubel (umgerechnet fünf Milliarden Euro) erreichen, wie der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Wladimir Popowkin, am Donnerstag in einem Interview mit dem Radiosender „Echo Moskwy“ mitteilte.
An Bord der Internationalen Raumstation ISS soll laut Wladimir Popowkin, Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, voraussichtlich ein Experiment zur Simulierung eines Marsfluges angestellt werden.
Russische Kosmonauten sollen bis zum Jahr 2020 den ersten bemannten russischen Mondflug absolvieren und die Oberfläche des Erdtrabanten betreten, teilte der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Wladimir Popowkin, am Donnerstag mit.
Eine neue interplanetare Raumsonde, die voraussichtlich anstatt der verlorenen Sonde Phobos-Grunt gebaut wird, soll aus technischer Sicht einfacher und billiger sein. Das teilte Akademiemitglied Lew Seljony, Chef des russischen Institutes für Weltraumforschung, am Mittwoch in Moskau im Gespräch mit RIA Novosti mit.
Ein Software-Fehler in der fehlgeleiteten Marsmondsonde Phobos-Grunt ist laut manchen Experten eine wahrscheinlichere Ursache für die Panne, als der Einfluss von geladenen Weltraumteilchen, wie die russische Weltraumbehörde Roskosmos und die zuständige Untersuchungskommission behaupten.
Der Fehlstart eines Satelliten der Meridian-Serie im Dezember 2011 war laut Wladimir Popowkin, Chef der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, durch die Zerstörung der dritten Stufe der Trägerrakete verursacht worden.
Die Panne mit der russischen Marsmondsonde Phobos-Grunt ist laut der russischen Weltraumbehörde Roskosmos auf einen Fehler im Bordcomputer zurückzuführen, der wiederum durch kosmische Strahlung ausgelöst worden war.
Am Montag hat eine Untersuchungskommission dem Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Wladimir Popowkin die Ergebnisse zu den Ursachen des Absturzes der Marssonde Phobos-Grunt vorgelegt, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.
Die wahrscheinlichste Ursache für die Havarie der russischen Marssonde Phobos-Grunt könnte laut einer ämterübergreifenden Kommission ein Programmierfehler im Bordrechnungssystem gewesen sein, schreibt die russische Zeitung „Kommersant“ am Montag.
Das russische Flugleitzentrum (ZUP) hat in der Nacht zum Sonntag ein Ausweichmanöver der Internationalen Raumstation (ISS) durchgeführt, um einen Zusammenstoß mit einem Bruchstück des chinesischen Wettersatelliten Fengyun-1C zu vermeiden. Die Durchschnittshöhe der ISS-Flugbahn wurde um 1,7 Kilometer auf eine Erdentfernung von 391,6 Kilometer angehoben, teilte ein ZUP-Vertreter RIA Novosti mit.
Der unbemannte russische Raumtransporter Progress M-14M mit mehr als 2,6 Tonnen Nachschub hat nach dem Start am 26. Januar an der Internationalen Raumstation ISS angedockt.
Wegen eines angeblichen Fahrlässigkeitsfehlers beim Bau der Landekapsel des Raumschiffes Sojus TMA-94M muss der für den 30. März angesetzte Start zur Internationalen Raumstation ISS voraussichtlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Das erfuhr RIA Novosti am Freitag inoffiziell aus Fachkreisen.
Die Ukraine will den ersten eigenen Kommunikationssatelliten im Vierten Quartal 2013 an die Erdumlaufbahn bringen.
Das Globale Satelliten-Navigationssystem (GLONASS) ist das russische Pendant des US-amerikanischen Global Positioning System (GPS). Die Sowjetunion schickte den ersten GLONASS-Satelliten am 12. Oktober 1982 ins All.
Die USA haben nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos die Einladung zur Teilnahme an dem Experiment zur Klärung der Ursachen für das Scheitern der russischen Marsmondmission mit der interplanetaren Sonde Phobos-Grunt abgelehnt.