| Januar 2012 |
- Mo
- Die
- Mi
- Do
- Fr
- Sa
- So
Russland wird alles in seiner Macht Stehende tun, um ein militärisches Eingreifen in Syrien zu verhindern. Dies bestätigte Vizeverteidigungsminister Anatoli Antonow am Donnerstag.
Der innere Konflikt in Syrien kann in einen Bürgerkrieg ausarten, die Syrer sollten durch Verhandlungen selbständig darüber übereinkommen, wie das Blutvergießen zu stoppen ist, so der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Donnerstag bei einem Briefing.
Moskau hält laut dem russischen Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch die „Gruppe der Freunde Syriens“ für nicht legitim und steht zurückhaltend zu solchen Formaten von Konfliktregelungen.
Eine Delegation der syrischen Opposition hat sich in Peking mit dem Vize-Außenminister der VR China, Zhai Jun, getroffen, wie Außenamtssprecher Liu Weimin am Donnerstag in einem Briefing mitteilte.
Das russische Außenministerium hat seinem Sprecher Alexander Lukaschewitsch zufolge die israelischen Informationen über die Verlegung einer britischen und einer katarischen Sondereinheit nach Syrien als besorgniserregend bezeichnet.
Russland erachtet es laut Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch nicht als notwendig, die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen gegen den Sudan zu verschärfen.
Thailands Berufungsgericht hat am 20. August die Auslieferung des im Westen als „Waffenbaron“ geltenden Russen Viktor Bout an die USA beschlossen.
Frankreich hat laut dem französischen Botschafter in Moskau, Jean de Gliniasty, Russland zwar dafür kritisiert, die Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat blockiert zu haben, kann jedoch Moskaus Besorgnis um eine mögliche Destabilisierung in der Region nachvollziehen. Paris sei jedoch „bereit, das Risiko der Demokratie einzugehen“.
Die Arabische Liga beabsichtigt, ihre Bemühungen um die Regelung in Syrien mit Russland und China zu koordinieren, so der Vizegeneralsekretär der panarabischen Organisation, Ahmed bin Helli.
Die Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE), die drittgrößte im Europäischen Parlament, hat die EU-Parlamentarier aufgerufen, die Beziehungen mit der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) auf Eis zu legen, solange die Durchführung von freien und gerechten Wahlen, wie die ALDE sie versteht, in Russland nicht gesichert ist.
Die USA wollen alle Hebel in Gang setzen, um das Assad-Regime in Syrien zum Verzicht auf Gewalt zu zwingen. Auch eine Versorgung der Rebellen mit Waffen wird nicht ausgeschlossen. Eine friedliche Beilegung der Syrien-Krise hat allerdings nach wie vor Priorität.
Trotz des Abzugs der US-Truppen sind CIA-Agenten in Afghanistan und im Irak weiter sehr aktiv, schreibt die Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" am Donnerstag unter Berufung auf die "Washington Post".
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat am Mittwoch bei einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew Moskau aufgerufen, den Syrien-Plan der Arabischen Liga und die Forderung nach dem Rücktritt des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad „vollkommen zu unterstützen“.
Japan wird seinen Botschafter in Russland aus Protest gegen den Besuch von Dmitri Medwedew auf den Südkurilen-Inseln vorübergehend abberufen. Am Montag hat der russische Staatschef erstmals die Kurileninseln besucht, die nach dem Zweiten Weltkrieg der Sowjetunion zugefallen waren. Japan erhebt Anspruch auf dieses Territorium. Dieser Streit hindert Moskau und Tokio seit dem Kriegsende an der Unterzeichnung eines Friedensvertrags. 
Die Beobachtermission der Arabischen Liga wird zur Fortsetzung ihrer Arbeit nach Syrien zurückkehren, zitiert die AFP den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.
Die Haltung der Weltgemeinschaft zu Syrien muss objektiv und ausgeglichen sein, sagte Russlands Präsident Dmitri Medwedew in einem Telefongespräch mit seinem französischen Amtskollegen Nicolas Sarkozy.
Die Haltung der Weltgemeinschaft zu Syrien muss objektiv und ausgeglichen sein, sagte Russlands Präsident Dmitri Medwedew in einem Telefongespräch mit seinem französischen Amtskollegen Nicolas Sarkozy.
Die Außenminister Russlands und Großbritanniens, Sergej Lawrow und William Hague, haben am Mittwoch in einem Telefongespräch die Lage in Syrien besprochen, teilt das britische Außenministerium mit.