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Ausland

Medwedew und Obama mit ihrer Zusammenarbeit zufrieden - Problem Raketenschild bleibt

Thema: Apec-Gipfel in Honolulu

Dmitri Medwedew und Barack Obama
11:33 13/11/2011
HONOLULU, 13. November (RIA Novosti).

Der russische Präsident Dmitri Medwedew und sein amerikanischer Amtskollege Barack Obama haben ihre Genugtuung über das Zusammenwirken in den letzten Jahren zum Ausdruck gebracht.

„In den zurückliegenden Jahren haben wir konkrete Resultate erzielt“, stellte Obama bei einem Gespräch mit Medwedew am Rande des APEC-Gipfels in Honolulu fest.

Zu diesen Resultaten zählte der US-Präsident den Start-Vertrag, die Sanktionen gegen den Iran und den Abschluss der Verhandlungen Russlands über den Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO.

Zum geplanten WTO-Beitritt Russlands sagte der US-Präsident: „Dies ist ein weiterer Beweis der schweren Arbeit, die Präsident Medwedew und sein Team geführt haben… Dies wird nicht nur für die Russische Föderation gut sein, sondern auch für die ganze Welt, weil dies Möglichkeiten für die Märkte und für den Verkauf von Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen ohne bisherige Hindernisse eröffnen wird. Außerdem wird dies ein weiteres Beispiel unserer Partnerschaft und Zusammenarbeit.“

„Zusammen haben wir einen ‚Reset’ der Beziehungen zwischen Russland und den USA erfolgreich vorgenommen“, betonte Obama.

Medwedew äußerte seinerseits seine „tiefe Genugtuung über die Arbeit mit Barack Obama“.

„In erster Linie möchte ich Barack Obama und sein Team für die aktive und engagierte Unterstützung der Bemühungen Russlands um den WTO-Beitritt danken“, betonte er. „Mehr noch: Die US-Administration hatten uns bisher keine solche Unterstützung erwiesen. Dies wird der Grund sein, warum unser Beitritt zu dieser Organisation seit 1993 andauert.“

Medwedew stimmte Obama zu, dass der WTO-Beitritt zu einem positiven Fakt für die ganze Welt wird.

Zugleich verwies der russische Staatschef darauf, dass die Positionen Russlands und der USA zum Europäischen Raketenabwehrsystem noch weit voneinander entfernt sind. Die Seiten würden aber ihre Konsultationen zu dieser Frage fortsetzen. „Wir haben vereinbart, die Bemühungen um eventuelle Lösungen fortzusetzen, wobei wir einsehen, dass unsere Positionen vorerst ziemlich weit voneinander entfernt sind.“

„In den zurückliegenden Jahren haben wir Fortschritte bei solchen Fragen erzielt, bei denen diese im Laufe von Jahrzehnten zuvor ausgeblieben waren… Wenn wir ähnliche Bemühungen im Zusammenhang mit dem Problem des europäischen Raketenschilds unternehmen, wie bei den anderen Problemen, können wir sicherlich ein Resultat erzielen.“

 In seiner Erklärung für die Presse äußerte sich Obama nicht zum Problem des europäischen Raketenabwehrsystems.

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